Das Morgenland Festival Osnabrück wurde 2005 gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit einen herausragenden Ruf unter den internationalen Musikfestivals erspielt.

Das Morgenland Festival präsentiert die Musikkultur des Nahen und Mittleren Ostens von traditioneller Musik bis zur Avantgarde, von „klassischer“ Musik bis HipHop.

Nicht zuletzt durch die Gastspiele des Tehran Symphony Orchestra in Deutschland (mit Werken persischer Komponisten aber auch von Beethoven, Tschaikowsky und Frank Zappa) und des Osnabrücker Sinfonieorchesters in Teheran erlebte das Festival eine außergewöhnliche Publikums- und Presseresonanz.
Von New York Times bis Hindu Post, von Australian News bis Syria Times widmeten viele der großen Medien in Ost und West dem Morgenland Festival ihr Gehör.

Das Projekt entstand aus dem Wunsch, den medialen Horrorbildern positive Eindrücke einer kulturell ungemein lebendigen Region gegenüberzustellen. Nach wie vor ist die Kenntnis über die arabische und persische und Kultur hierzulande erschreckend gering. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Region des Vorderen Orients eine wichtige Geburtsstätte unserer Kultur ist.  Die drei monotheistischen Religionen sind hier entstanden aber auch die heutige „westliche“ Musik hat hier ihre Wurzeln. Die meisten unserer Musikinstrumente haben ihren Ursprung im arabischen und persischen Raum und sind später über Andalusien und Sizilien nach Westeuropa gelangt.
Das Morgenland Festival möchte Eindrücke und Kenntnisse über eine Kultur vermitteln, die für die Weltgeschichte von immenser Bedeutung ist – eine Kultur, die durch Immigration auch in Deutschland lebt, meistens jedoch isoliert vom einheimischen Kulturleben.