Archiv
2025
Kinan Azmeh kuratiert die 21. Edition des Morgenland Festival Osnabrück.
Gäste 2025:
Yo-Yo Ma
Kayhan Kalhor
Aalan Gilbert
NDR Elbphilharmonie Orchester
Kinan Azmeh
Cello Octet Amsterdam
Layale Chaker & Sarafand
Asya Fateyeva
Dawn of Midi
Johnny Gandelsman
Issam Rafea
Brooklyn Rider
François Rabbath
Late Night: Jake Charkey
Christine Zayed
Dinuk Wijeratne Trio
Shabnam Parvaresh
Erdem Helvacıoğlu & Osnabrücker Jugendchor
Tarek Yamani Trio
Karen Ouzounian & Lembit Beecher
Francesco Tristano
Nai Barghouti
Rami Khalifé
Mit einem eindrucksvollen Programm kehrt das international renommierte Morgenland Festival Osnabrück im Sommer 2025 zurück.
In diesem Jahr steht das Festival ganz im Zeichen des Wandels: Nach zwei Jahrzehnten prägender künstlerischer Leitung durch Festivalgründer Michael Dreyer übernimmt als Gastkurator der syrische Klarinettist und Komponist Kinan Azmeh die künstlerische Verantwortung.
Kinan Azmeh: "Als Damaszener und New Yorker, der sich gerade an den Schnittstellen der Kulturen zu Hause fühlt, scheint es mir nur natürlich, aus der ganzen Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu schöpfen, denen ich in meinem musikalischen Leben begegnet bin. Und so konzentriert sich die 21. Ausgabe des Morgenland Festival Osnabrück auf Künstlerinnen und Künstler, die sich in mehreren Identitäten wohl fühlen. Die als wahrhaft global denkende und lebende Menschen mühelos und lustvoll durch die unterschiedlichsten Genres, Kategorien, geografischen und kulturellen Heimaten reisen."
Mit einem klanggewaltigen Auftakt beginnt das Morgenland Festival am 29. Juni: Das NDR Elbphilharmonie Orchester präsentiert gemeinsam mit Yo-Yo Ma, Kayhan Kalhor und unter der Leitung von Alan Gilbert Kayhan Kalhors neues Doppelkonzert „Venus in the Mirror“ – ein eigens zum 20-jährigen Jubiläum des Festivals in Kooperation mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und derUniversity Musical Society Ann Arbor/USA in Auftrag gegebenes Werk.
Das Festivalprogramm präsentiert ein grandioses Aufgebot internationaler Künstler und Künstlerinnen, unter ihnen das amerikanische elektro-akustische Trio Dawn of Midi, der Grammy-prämierte Violinist Johnny Gandelsman und das wegweisende New Yorker Streichquartett Brooklyn Rider.
Der syrische Oud-Virtuose Issam Rafea begegnet in einem besonderen Duo der Saxofonistin Asya Fateyeva, während der 94-jährige französisch-syrische
Kontrabassist François Rabbath – eine lebende Legende – im Gespräch mit Kinan Azmeh und musikalisch zu erleben ist.
Weitere Höhepunkte sind unter anderem die libanesische Geigerin und Komponistin Layale Chaker, der sri-lankisch-kanadische Pianist Dinuk Wijeratne, die palästinensische Musikerin Christine Zayed (Gesang & Qanun), der libanesische Jazzpianist Tarek Yamani, das renommierte Cello-Oktett Amsterdam, die armenisch-kanadische Cellistin Karen Ouzounian im Duo mit dem amerikanischen Pianisten Lembit Beecher, die palästinensische Sängerin Nai Barghouti, der Cellist Jake Charkey sowie die Auftritte von Kinan Azmeh und Shabnam Parvaresh.
Der in Brooklyn lebende Komponist und Sounddesigner Erdem Helvacioglu entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Jugendchor (Leitung: Clemens Breitschaft) ein neues Werk, das europäische Chormusik mit elektronischen Texturen zwischen Istanbul und New York verbindet.
Am 11. Juli findet das Morgenland Festival seinen Abschluss in einem außergewöhnlichen Konzert von Rami Khalifé und Francesco Tristano. Zwei Flügel stehen sich gegenüber und entfalten ein choreografiertes Zusammenspiel aus Klang, Raum und Bewegung, bei dem Musik als sinnlich erfahrbare Form visueller und akustischer Begegnung erlebbar werden.
Begleitend zu den Konzerten bietet das Festival ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Workshops, Künstlergesprächen und partizipativen Formaten.
„Als Damaszener und New Yorker, der sich gerade an den Schnittstellen der Kulturen zu Hause fühlt, schien es mir nur natürlich, aus der ganzen Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu schöpfen, denen ich in meinem musikalischen Leben begegnet bin. Und so konzentriert sich die 21. Ausgabe des Morgenland Festival Osnabrück auf Künstler, die sich in mehreren Identitäten wohl fühlen. Die als wahrhaft global denkende und lebende Menschen mühelos und lustvoll durch die unterschiedlichsten Genres, Kategorien, geografischen und kulturellen Heimaten reisen. Und die uns, um es ganz kurz zu fassen, Musik mitbringen, die von den mannigfaltigsten Traditionen inspiriert ist, ohne von einer einzigen dieser Traditionen eingeschränkt zu sein.
Ich freue mich sehr, Sie in meiner zweiten Heimat, Osnabrück, begrüßen zu dürfen!“

